Wenn ein Auto einen Fasan knutscht Was ihr hier seht, ist keine Fotomontage ! Der Fasan steckt wirklich im Kühlergrill. Sowas kommt leider zustande, wenn man mit 130 km/h über die Landstraße fährt und sich ein Fasan überlegt über die Straße zu flattern. Ich dachte mir nur, das wird aber knapp mit dem Auto im Gegenverkehr. Scheiße, ich hab nicht mit dem Point of return des Vogels gerechnet. Da kommt das Misstvieh doch glatt wieder zurück geflattert, und ca. drei Flügelschläge später hab ich auch schon eine Federwolke hinter mir hergezogen.
Ich dachte mir, naja scheiße keine Kamera dabei, fährste erstmal heim das ist ja eh nicht mehr weit. In der Zwischenzeit viel dann auch mal die Frage ein, ob den Schaden überhaupt die Versicherung übernimmt ?! Ja ja ihr werdet euch jetzt denken: Was ist das denn für ne Vollpfeife ? Ist doch klar das die Versicherung den Schaden nicht übernimmt ! Ja, ich bin jetzt auch schlauer, nachdem mir mein Versicherungs Heino das gesteckt hat das Federvieh nicht übernommen wird. Aber Hasen, Ziegen etc. .... ? Nur zu eurer Info, der Piepmatz der mir auf den Fotos im Kühlergrill sitzt wiegt 1,7 KILO ! Also hin zum Fordhändler meines Vertrauens. Geschaut. Kostenvoranschlag gemacht. Gestaunt.
130 km/h * 1,7 kilo = 1400 € Schaden
Nur gut das ich nicht wie so viele in die Eisen gestiegen bin, sonst hätte mir der hintermir fahrende Autofahrer auf dem Schoß gesessen und der Schaden wär noch größer gewesen.
¶ 4/25/2007 08:48:00 PM
Comments:
Tja, nu` isser FORDt :)
Vor Jahren habe ich mal mit meinem damaligen R5 einen echten "Riesenhasen" ueberfahren. Echt, so einen grossen Hasen hatte ich bis dato noch nie gesehen. Es knallte gehoerig und hinterliess ebenfalls einen nicht unerheblichen Schaden an der Frontpartie des Autos. Ich konnte aber ebenfalls nicht bremsen, da hinter mir gerade jemand dichter auffuhr und wohl zum Ueberholen ansetzen wollte (Landstrasse kurz vor Versmold).
Und daher hast du absolut richtig gehandelt. Wenn Menschenleben bei einem Bremsvorgang in Gefahr geraten wuerden, hilft auch bei aller Tierliebe nur "durchziehen".
Was ich bis heute nicht verstehe, ist die Tatsache, dass in einem Fall wie deiner Fasanbegegnung keine Versicherung zahlt. Wie du schon sagst, die Viecher sind gross und schwer und gerade in laendlichen Gebieten zahlreich am Strassenrand vorzufinden.
Da gibt es auch noch weitere Unterschiede beim "Nicht-Federvieh". Bei der "Gothaer"-Versicherung steht zum Beispiel: "Haarwild definiert sich über § 2 Bundesjagdgesetz. Es reicht vom Wisent bis zum Elch, vom Schwarzwild über Feldhasen und Schneehasen bis zum Murmeltier und endet bei Fischotter und Seehund. Kühe, Hunde oder Katzen sind Haus- oder Nutztiere und gehören nicht zum Haarwild. Hier besteht Haftung durch den Halter. Kann dieser nicht ermittelt werden, hilft nur eine Vollkaskoversicherung."