

Katharina und meine weinigkeit, haben es dieses Jahr endlich geschafft eine Zeitgeschichtliche Führung beim
Ich konnte mir nicht vorstellen, das dort hinter ausgedehnte authentische und geschichtsträchtige Räume verbergen. Nun standen wir im Treppenhaus des Bunkers und erhielten wir erste Informationen über das Leben im Bunker während der Zeit des II. Weltkriegs. Ein erstes unangenehmes Gefühl befiel mich. Hier sollte man mehrere Tage (oder gar Wochen) leben??? Die Lüftung der Anlage wurde erläutert! Staub, Dreck und chemische Kampfstoffe durften nicht in den Bunker geraten. Der Gang durch die Anlage begann. An den Wänden sind noch die Leuchtschriften erhalten, die es auch in der Nacht den Eingeschlossenen ermöglichte, sich einigermaßen zu orientieren. In einem Raum waren die Wände mit der fluoreszierenden Farbe dreiviertel hoch gestrichen. Noch nach über 60 Jahren leuchtet die Farbe so stark, das man ohne irgendwo anzuecken durchgehen kann. Zeitzeugen sollen bei einer Führung berichtet haben, das man in solchen Räumen damals ohne Licht Zeitung hat lesen können ! Erstaunlich. Zahlreiche Schlafräume und Sitzbänke für mehrere hundert Menschen sind vorhanden, überall steht die Anzahl von Menschen an der Wand die in den jeweiligen Räumen Platz finden. Während des Krieges wurde die Zahl an den Wänden übermahlt und um das doppelte erhöht ! Es muss schrecklich gewesen sein.
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